Foto: Silvan Widler

Ornithologische Arbeitsgruppe Reusstal (OAR)

Wir beobachten die Entwicklung der Vogelwelt in der Reussebene. Unsere Daten spiegeln die Entwicklung der Avifauna (Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Vogelarten) in der Reussebene wieder. Die systematisch und zufällig gesammelten Daten sind wichtig um die Auswirkungen von Landschaftsveränderungen und der Umstellung von Bewirtschaftungsmethoden zu dokumentieren.

Portrait der Ornithologischen Arbeitsgruppe

Die Ornithologische Arbeitsgruppe Reusstal (OAR) ist eine Verbindung ornithologisch versierter Reusstalfreunde und -freundinnen. Die Arbeitsgruppe formierte sich im Winter 1971/72 auf Wunsch und Anregung der Stiftung Reusstal. Der Sitz und das Datenarchiv der OAR liegt im Zieglerhaus Rottenschwil bei der Stiftung Reusstal. Die Mitarbeit in der OAR ist grundsätzlich ehrenamtlich.

Arbeitsziele

Wissenschaftliche Dokumentation der Entwicklung der Avifauna der Reussebene. Ein Schwergewicht liegt beim Flachsee Unterlunkhofen.

Beobachtungsgebiet (Beobachtungsperimeter)

Mittelländische Reussebene zwischen Mühlau/Maschwanden und Bremgarten. Daran beteiligt sind Flächen der Gemeinden: Hünenberg (ZG), Maschwanden (ZH), Obfelden (ZH), Ottenbach (ZH), Mühlau (AG), Merenschwand (AG), Aristau (AG), Jonen (AG), Rottenschwil (AG), Oberlunkhofen (AG), Unterlunkhofen (AG), Hermetschwil (AG), Zufikon (AG), Bremgarten (AG).

Wasservogelzählungen

Monatliche Zählung sämtlicher Wasservögel im Stauhaltungsraum der Reuss – inklusive Flachsee Unterlunkhofen – von der Werderbrücke Rottenschwil bis zum Kraftwerk Bremgarten-Zufikon sowie auf der Stillen Reuss in Rottenschwil.

Brutbestandesaufnahmen

Quantitative Erhebung der Brutvögel nach der Methode „Revierkartierung“ in ausgewählten Testflächen. Pro Jahr werden im Schnitt 8-12 Testgebiete von je zwischen 3 bis 40 ha Grösse bearbeitet. Die meisten Testflächen liegen in Naturschutzgebieten. Die Daten werden in einer Brutvogel-Datenbank zusammengefasst.